Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1

Die von uns abgeschlossenen Verträge sind Dienstverträge, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird. Gegenstand des Vertrages ist daher die Erbringung der vereinbarten Leistungen, nicht die Herbeiführung eines bestimmten Erfolges. Insbesondere schulden wir nicht ein bestimmtes wirtschaftliches Ergebnis. Unsere Stellungnahmen und Empfehlungen bereiten die unternehmerische Entscheidung des Auftraggebers vor. Sie können sie in keinem Fall ersetzen.

§ 2

Wir sind berechtigt, Hilfskräfte, Sachverständige, Dritte und andere Erfüllungsgehilfen zur Durchführung des Vertrages heranzuziehen. Beratungsleistungen in Rechts- und Steuerfragen werden von uns auf Grund der geltenden Bestimmungen weder zugesagt noch erbracht. Der Auftraggeber wird diese Leistungen bei Bedarf von den zuständigen Berufsträgern einfordern.

§ 3

Wir erbringen unsere Leistungen auf Grundlage der uns vom Auftraggeber oder seinem Beauftragten zur Verfügung gestellten Daten und Informationen. Diese werden von uns auf Plausibilität überprüft. Die Gewähr für ihre sachliche Richtigkeit und für ihre Vollständigkeit liegt beim Auftraggeber.

§ 4

Wir erbringen unsere Leistungen grundsätzlich in schriftlicher Form. Mündlich erteilte Auskünfte sind nicht verbindlich.

§ 5

Unsere Vergütung ist, wenn nichts anderes vereinbart wurde, sofort nach Rechnungsstellung und ohne Abzug fällig. Die Zurückbehaltung unseres Honorars und die Aufrechnung gegenüber Honoraransprüchen sind nur zulässig, wenn die Ansprüche des Auftraggebers von uns anerkannt oder rechtskräftig festgestellt worden sind.

§ 6

Beratungen/Projekte/Workshops/Trainings und Coachings können nach Auftragserteilung nur innerhalb der üblichen 2-Wochenfrist kostenlos storniert werden. Danach ist das vereinbarte Honorar ohne Abzüge fällig. Die vereinbarten Termine der Leistungserbringung können jedoch bis zu zwei Wochen vor der Durchführung der vereinbarten Leistung verschoben werden. Verschiebungen bedürfen grundsätzlich der Schriftform. Werden vereinbarte Termine vom Auftraggeber verschoben, berechnen wir 50% des vereinbarten Honorars zum Zeitpunkt der ursprünglich vorgesehenen Leistungserbringung. Dieser Betrag wird verrechnet, sobald die vereinbarte Leistung vollständig erbracht wurde, jedoch nur innerhalb von zwölf Monaten beginnend vom ursprünglich vereinbarten Termin. Danach verfällt der Anspruch der Anrechnung der bereits gezahlten 50% des Honorars für die vereinbarte Leistung und der Restbetrag (50%) wird ohne Abzüge fällig. Ggf. anfallende Kosten für die Stornierung werden ebenfalls zum Zeitpunkt der ursprünglich vorgesehenen Leistungserbringung in Rechnung gestellt. Bei Ausfall oder Verschiebung vereinbarter Termine, die zu Lasten des Auftraggebers gehen, werden ebenfalls alle bis dahin angefallenen Nebenkosten für Leistungen – wie OnlineBefragungen, Material, Fahrt oder Unterbringung – die nicht storniert werden können oder anfallende Gebühren für Stornierungen in Rechnung gestellt. Werden vereinbarte Termine vom Auftraggeber bis zu sechs Wochen vor dem vereinbarten Termin verschoben, entstehen dem Auftraggeber dadurch keine zusätzlichen Kosten für die Stornierung (außer ggf. angefallene Nebenkosten – siehe weiter oben). Werden vereinbarte Termine vom Auftraggeber weniger als sechs Wochen aber bis zu vier Wochen vor dem vereinbarten Termin verschoben, berechnen wir 20% des vereinbarten Honorars als Stornierungsgebühr. Dieser Betrag wird bei Durchführung der vereinbarten Leistung nicht erstattet bzw. nicht vom fälligen Restbetrag (50%) abgezogen. Werden vereinbarte Termine vom Auftraggeber weniger als vier Wochen aber bis zu zwei Wochen vor dem vereinbarten Termin verschoben, berechnen wir 40% des vereinbarten Honorars als Stornierungsgebühr. Dieser Betrag wird bei Durchführung der vereinbarten Leistung nicht erstattet bzw. nicht vom fälligen Restbetrag (50%) abgezogen. Eine Verschiebung von Terminen weniger als zwei Wochen vor der vereinbarten Leistungserbringung ist nicht möglich. In diesem Fall wird das volle vereinbarte Honorar berechnet, auch wenn der Termin nicht durchgeführt wird und damit die Leistungserbringung nicht möglich ist.

§ 7

Unsere Haftung für die vertragliche Leistung ist auf die Vertragsbeziehung / Kundenprojekt und den jeweils eventuell eingeschalteten Leistungserbringer begrenzt. Diese Regel gilt auch, wenn wir für einen Erfüllungsgehilfen oder einen sonstigen Beauftragten haften.

§ 8

Änderungen des Vertrages, insbesondere die Vereinbarungen zusätzlicher Leistungen etc. bedürfen zu ihrer Wirksamkeit ausschließlich der Schriftform.

§ 9

Der Vertrag untersteht dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand, soweit zulässig, und Erfüllungsort, sind unser jeweiliger Geschäftssitz.

§ 10

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieses Vertrages berührt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.